• Schimmel effektiv entfernen
  • Analyse von Schimmel
  • Richtige Schimmelbeseitigung

Schimmel entfernen – Gesund leben in Haus und Wohnung!

Den Schimmel entfernen und gesund weiterleben ist das Ziel vieler Besucher. Tatsächlich ist Schimmel im Wohnraum zum Alltagsproblem geworden. Auch wenn die Studien nicht eindeutig sind, so ist angeblich jede dritte Wohnung betroffen.

Nachfolgend wird darauf eingegangen was Schimmel ist und welche Arten bekannt sind. Zudem wird auf eine Früherkennung und Prävention eingegangen. Die Gesundheit ist ein wichtiger Aspekt des Ratgebers. Weiterhin beschäftigen wir uns mit dem Thema Schimmel entfernen und gehen auf die Rechte von Mietern ein.

Inhaltsverzeichnis von www.schimmel-entfernung.org

  • Was ist Schimmel – Den Mikroorgansimen auf der Spur!
  • Welche Arten von Schimmel sind bekannt?
  • Lebensraum für Schimmelpilze – Nasse Wände und ihr Ursprung!
  • Schimmel in der Wohnung – Wo entstehen die Mikroorganismen?
  • Wie Schimmel die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigt
  • 15 Tipps wie Schimmel erst gar nicht entsteht – Richtig Lüften und Co.
  • 10 Tipps und Tricks den Schimmel in Wohnung und Haus zu entfernen!
  • Was tun wenn der Schimmel nicht beseitigt werden kann?
  • TIPP: Günstige Angebote für Schimmelentferner!




  • Was ist Schimmel – Den Mikroorganismen auf der Spur!

    Was ist Schimmel? Der Schimmelpilz ist ein Mikroorganismus. Um entstehen und wachsen zu können benötigt er folgende Lebensbedingungen:

    1. Feuchtigkeit

    2. Sauerstoff

    3. Wärme

    Zudem muss ihm ein Nährboden gewährt werden. Hierbei handelt es sich um Lebensmittel, Kleidung oder andere Stoffe, aber auch um die Bausubstanz. So kann der Tapetenkleister betroffen sein, aber auch der Putz, Farben, Holz, Erde, Teppiche und sogar einige Kunststoffarten. Es reicht schon gewöhnlicher Hausstaub aus, um Schimmel entstehen zu lassen.

    Der eigentliche Schimmel kann mit dem Auge nicht erkannt werden. Was wir sehen sind die Sporen und Pilzfäden, welche sich ausbreiten. Zunächst treten einige Flecken auf, die sich meist kreisrund ausbreiten und anschließend, wenn keine Behandlung erfolgt, zu einem Pilzteppich heranwachsen.




    Welche Arten von Schimmel sind bekannt?

    Arten von Schimmel Wird der Pilz aufgefunden, stellt sich zumeist die Frage, wie Schimmel entfernt werden kann. Aber hat die Art des Pilzes Auswirkungen auf deren Verbreitung, den Aspekt Gesundheit und die erfolgreiche Schimmel Entfernung?

    Schimmel in der Unterkunft kann in unterschiedlichen Farben auftreten. Häufig ist von „grünem Schimmel“ die Rede. Schwarzer Schimmelpilz soll besonders gefährlich sein. Tatsächlich lässt die Farbe des Pilzbefalls keinen Rückschluss auf deren Gefährlichkeit zu. Die Schimmelentfernung sollte ohnehin immer ein Thema sein, wenn der Wohnraum betroffen ist.

    Dennoch sagen die Farben etwas über die Pilzart:

    Schwarzer Schimmel – Bereits unter diesem Begriff werden ungefähr 40 Arten von Pilz zusammengefasst. Ein weiteres Indiz, dass die Farbe nicht viel über die Gefährlichkeit aussagt. Tapeten (auch Raufaser), Wände, Schränke und insbesondere Lebensmittel werden vom Schwarzschimmel angegriffen. Eine akute Gefahr für den Menschen besteht bei der Aufnahme über Lebensmittel. Aber auch Allergiker und Menschen mit schwachem Immunsystem können durch die Ausdünstung der Sporen erkranken. Der „Alternaria Alternata“ gibt ein Mykotoxin ab, welches Atemnot, eine Rötung der Augen, eine laufende Nase oder Symptome einer Allergie hervorrufen kann. Dies trifft auf andere Schimmelpilze ebenfalls zu.

    Roter Schimmel – „Neurospora Sitophila“, auch bekannt als roter Bäckerschimmel, soll für Erkrankungen der Atemwege bei Bäckern verantwortlich sein. Dies geht auf seine Verbreitung bei Getreide zurück. Holz, Karton und Papier sind ebenfalls häufiger betroffen. Besondere Eigenschaften, die beim Schimmel entfernen wichtig wären, weist der rote Pilz nicht auf.

    Gruener Schimmel Grüner Schimmel – „Aspergillus Fumigatus“ ist die wohl bekannteste grüne Schimmelart in Deutschland. Sie erscheint häufig auch als grauer Schimmel. Es wird ein Mykotoxin ausgebildet. Bislang konnte keine direkte Auswirkung auf Mensch oder Tier festgestellt werden. Allerdings wird das Immunsystem weiter geschwächt, was Krankheitserregern Tür und Tor öffnet. Es können Allergien entstehen und unter Umständen wird das Lungengewebe geschädigt. Blumenerde und Bausubstanz in der Nähe von Heizkörpern bieten den perfekten Nährboden.

    Gelber Schimmel – „Aspergillus Flavus“ lautet der Name des gelb-grünen Schimmelpilzes. Dieser wurde insbesondere bei Ausgrabungen in Ägypten festgestellt. Einige Archäologen sind am Aflatoxin verstorben. Er entsteht auch auf Lebensmitteln und kann für Leberkrebs oder Herzversagen verantwortlich sein. In der Bundesrepublik ist der „Fluch des Pharao“ wegen des Klimas kaum verbreitet.

    Häufig hat der Hausschwamm, unabhängig von der Farbe, ähnliche Auswirkungen auf den Menschen. Die Beseitigung sollte daher immer Priorität haben. Zunächst schauen wir uns aber an, wieso Schimmel entsteht.




    Lebensraum für Schimmelpilze – Nasse Wände und ihr Ursprung!

    Lebensraum fuer Schimmelpilze Weiter oben wurde erklärt, dass der Schimmelpilz drei Dinge braucht, um entstehen zu können. Feuchtigkeit, Sauerstoff und Wärme. Natürlich wollen wir es im Hausinneren warm haben oder können an einigen Orten die Hitze kaum vermeiden. Sauerstoff brauchen wir zum Atmen. Es verbleibt der Faktor Nässe, welcher zu eliminieren ist.

    Wo und wie kann Nässe im Wohnraum auftreten?

    Kondenswasser – Dieses zeigt sich, wenn die Nässe in der Luft sich durch Hitze an Wänden, der Decke oder Fenstern niederschlägt. Dort kühlt es sich ab und kann für die Entstehung von Schimmel maßgeblich sein.

    Wärmeübergang – Je kälter die Mauer, desto größer die Wahrscheinlichkeit, dass sich Wasserdampf niederschlägt. Hinter Möbeln wird ein Raum oftmals weniger aufgeheizt und auch der Durchzug erreicht diese Stellen schlecht. Gerade in der kalten Jahreszeit kann dort vermehrt Schimmel entstehen.

    Risse im Mauerwerk – Auf diesem Weg dringt die Nässe von außen in die Wohnung oder das Eigenheim. Der Schimmelbefall bahnt sich seinen Weg und kann sich schließlich im Wohnungsinneren ausbreiten.

    Ungenügende Bautrocknung – Bereits beim Bau des Hauses hat der Bauherr darauf zu achten, dass Wände, Boden und Decke ausreichend getrocknet werden. Geräte, wie der Bautrockner oder Luftentfeuchter erledigen diese Maßnahme. Auch andere Baumängel, wie Risse im Mauerwerk, sollten angeprangert werden.

    Defekte Dächer – Wenn das Hausdach oder der Dachstuhl undicht ist, kann Wasser eindringen. Vielleicht handelt es sich nur um ein Rinnsal, welches sich seinen Weg ins Innere bahnt. Gerade auf dem Dachboden ist es im Sommer oftmals sehr warm, so dass sich Schimmel bildet.

    Beschädigte Dachrinnen und Fallrohre – Wenn diese das Wasser permanent gegen das Gebäude leiten, so wird eine andauernde Nässe gewährleistet, welche der Ursprung für die Schimmelbildung sein kann.

    Überschwemmung – Dringt bei starken Regen Wasser in den Keller? Sind Türen oder Fenster undicht? Oder gab es einen Rohrbruch? Wenn eine größere Menge von Wasser den Weg ins Innere gefunden hat, so sollte anschließend für ausreichende Trocknung gesorgt werden.

    Falsches Lüften – Auch die Bewohner selber können schuld sein. In luftdichten Gebäuden, häufig bei besonders energiesparsamen Bauten, kann ein fehlerhafter oder ungenügender Lufteinlass ein anschließendes Schimmelentfernen nötig machen.

    Schimmel loswerden ist natürlich nur dann nötig, wenn er vorhanden ist. Bevor wir auf Maßnahmen der Prävention eingehen, schauen wir zunächst noch auf die Orte im Haus oder in der Wohnung, wo sich der Pilz gerne ausbreitet.




    Schimmel in der Wohnung – Wo entstehen die Mikroorganismen?

    Wer eines der vorangegangen vorgestellten Probleme bei sich feststellen kann, der sollte regelmäßig auf Schimmel kontrollieren. Dieser Mitbewohner ist nicht nur unansehnlich, er macht zudem krank. Kinder, ältere und geschwächte Menschen, sowie Allergiker sind besonders betroffen. Den Schimmel entfernen ist mit der korrekten Technik oder sogar mit Hausmitteln möglich.

    Um den Schimmel loswerden zu können, muss dieser zunächst einmal entdeckt werden. Nachfolgend wird aufgeführt, wo Bewohner im Wohnraum suchen müssen.

    Schimmel Entfernung an der Tapete

    Schimmel an der Tapete Der Schimmel auf der Wandverkleidung muss großzügig beseitigt werden. Hierbei werden betroffene und benachbarte Bahnen entfernt. Beim Verrichten dieser Arbeit, sollte der Pilz möglichst wenig aufgewirbelt werden. Ist die Bausubstanz unterhalb der Tapete ebenfalls betroffen, so kann ein Experte helfen.

    Vor dem Reinigen ist es ratsam die Ursache zu finden. Vielleicht liegt auch ein versteckter Wasserschaden vor.

    Schimmel an der Wand entfernen

    Holz oder Beton spielt für den Schimmel keine Rolle. In der Regel sind die Außenwände betroffen. Bei einem oberflächlichen Auftreten, kann der Schimmelpilz abgewischt und, wie später beschrieben, entfernt werden. Je tiefer sich der Mikroorganismus in die Mauer eingegraben hat, desto wichtiger ist der Kontakt zu einem Fachbetrieb.

    Hatte das Schimmel entfernen letztlich Erfolg, so dürfen regelmäßiges Erneuern der Luft und das Vorbeugen nicht vernachlässigt werden.

    Schimmel im Keller entdecken und beseitigen

    Eine Sonderlage liegt häufig bei Schimmel im Untergeschoss vor. Niedrigere Temperaturen und die Aufbewahrung von Lebensmitteln, sorgen für einen muffigen Geruch. Gerade im Sommer ist ausreichendes Lüften unumgänglich. Allerdings ist dies gleichzeitig eine Gefahr. Denn die kalte Wände und die nasse Wärme von außen sorgen häufig erst für den Schimmelbefall.

    Der Sauerstoffwechsel ist deshalb in den frühen Morgenstunden durchzuführen, bevor der Tag sich aufheizt. In einem besonders heißen Intervall sollte eine Weile auf Frischluft im Untergeschoss verzichtet werden. Entsteht dennoch ein Pilz, steht das Schimmel entfernen an erster Stelle.

    Schimmel im Schlafzimmer säubern

    Es gibt keinen Ort, wo Bewohner den Hausschwamm weniger gerne haben. Das Kinderzimmer zählt mit in den Bereich der Schlafräume. Schnelligkeit ist beim Schimmel loswerden und beim Auffinden der Ursache für den Befall gefragt.

    Der Mensch atmet und schwitzt. Dadurch entsteht Feuchtigkeit. Kann diese nicht entweichen, so sammelt sie sich an den Außenwänden an. Bei einem entdeckten Schimmel sind Pflanzen und Aquarien aus dem Raum zu räumen. Wand und Möbel sollten voneinander abgerückt werden.

    Achtung: Riecht es im Schlafzimmer muffig, so ist hinter den Möbeln nachzuschauen, ob sich der Pilz ausbreitet!

    Schimmel im Badezimmer und in der Dusche

    Fugen, Fensterkitt und Fensterrahmen bieten im WC den perfekten Nährboden für schwarzen Schimmel. Auch Gummi und Gummidichtungen können betroffen sein. Fliesen haben den Vorteil, dass der Pilz sich daran nur schlecht halten kann. Holz und Tapeten sind hingegen häufig betroffen und sollten im Bad nach Möglichkeit gemieden werden.

    Insbesondere wenn keine Frischluftzufuhr vorhanden ist, entsteht auch in der Dusche selber Schimmel. Die Fugen und der Bodenbereich sind regelmäßig zu prüfen. Festsitzender Schimmel kann mit einer Bürste oder einem spitzen Gegenstand entfernt werden. Zu Beginn reicht oftmals ein Lappen aus.

    Schimmel loswerden – Fenster und Möbel

    Schimmel beim Fenster Nach dem Kochen oder Duschen sammelt sich die Feuchte häufig am Glas. Durch Wärmebrücken, bei schlechter Isolation, können Pilze entstehen. Wenn es draußen kalt ist, tritt dieser Befall besonders häufig auf. Holzrahmen bieten zudem einen guten Nährboden.

    Bei Möbeln ist zunächst zu prüfen, ob der Schimmel direkt auf den Polstern gewachsen ist. Vielleicht liegt lediglich eine Verunreinigung durch Sporen aus der Luft vor. Hier könnte ein Absaugen mit dem Staubsauger ausreichen. Ansonsten ist zu prüfen wie tief der Schimmel sitzt und ob es sinnvoll ist diesen entfernen zu lassen.

    Achtung: Schimmel kann auch an ungewöhnlichen Orten, wie im Auto, am Cabrioverdeck, an der Holzdecke, im Kinderwagen oder im Zelt auftreten!




    Wie Schimmel die Gesundheit der Bewohner beeinträchtigt

    Der Hausschimmel ist ein Innenraumallergen. Innerhalb von Räumen, also im Eigenheim oder auf der Arbeit, sorgt ein längerer Kontakt mit dem Schimmel für ein erhöhtes Gesundheitsrisiko. Giftige Verbindungen und körperliche Reaktionen können sich zeigen. Nachfolgend werden typische Symptome aufgeführt.

    Gesundheitsprobleme bei Schimmel - Allergien

    - Atemnot

    - Augenreizung

    - Bronchitis

    - Chronischer Zustand der Erschöpfung

    - Erkrankung der Atemwege

    - Fieber

    - Hautreizung

    - Infekte

    - Konzentrationsstörungen

    - Magen-Darm Beschwerden

    - Schmerzen der Muskeln

    Studien haben gezeigt, dass in einer pilzbelasteten Wohnung die Gefahr einer Erkrankung von Kindern um einen Faktor zwischen 1,5 und 3,5 gesteigert wird. Ein sofortiges Erkennen der Schimmelpilzallergie ist kaum möglich. Jedes der oben genannten Symptome kann auch wegen einer andersartigen Ursache auftreten.

    Unmittelbar nach einem Kontakt mit den Sporen kann es zu Heuschnupfen-Symptomen, Asthma-Beschwerden oder einer allergischen Reaktion kommen. Diese Beschwerden treten oftmals auch erst Stunden später auf.

    Eine Schimmelbelastung kann beispielsweise zu einer Infektion des Unterhautgewebes, der Nasen und Stirnhöhlen, der Netz- oder Bindehaut, zu Lungenbläschen oder einer Vergiftung durch Mykotoxine führen.

    Schimmel entfernen hat für die Gesundheit höchste Priorität!




    15 Tipps wie Schimmel erst gar nicht entsteht – Richtig Lüften und Co.

    Richtig lueften in der Wohnung Damit der Schimmelentferner gar nicht erst zum Einsatz kommen muss, ist es wichtig den Schimmel nicht entstehen zu lassen. Wer die nachfolgenden Tipps und Ratschläge, welche auf jahrelanger Erfahrung beruhen, umsetzt, der hat alles nötige zur Schimmelprävention getan.

    1. Richtig Lüften – Die Feuchtigkeit innerhalb des Raums wird durch regelmäßiges Erneuern der Luft verringert. Bei einem Durchzug von ungefähr drei Minuten kann ein halber Liter Wasserdampf abgelassen werden. Besonders beim Kochen und nach dem Duschen ist dies wichtig. Grundsätzlich sollte mehrfach täglich gelüftet werden.

    2. Stoßlüften – Wände sollen nicht auskühlen. Wesentlich ist ein Austausch der mit CO2 belasteten und nassen Raum- gegen Frischluft von draußen. Fenster sind bestenfalls kurzzeitig vollständig zu öffnen. Auch bei Regen oder Nebel gelangt Nässe vom Raum nach außen und nicht umgekehrt.

    3. Kein Kippen und Heizen – Beim Kippen und gleichzeitigem Heizen kühlen die Bauteile am Durchlass aus und bilden, durch das entstehende Kondenswasser, einen guten Nährstoff für Schimmel.

    4. Duschverhalten – Das Wasser an der Duschkabine kann mit einem Wischer entfernt werden. Kurzes Stoßlüften nach dem Benutzen der Dusche und anschießendes Aufheizen des Raums verhindert die Schimmelbildung.

    5. Komfortlüftung in Energiesparhäusern – Energie zu sparen (beispielsweise durch einen günstigen Stromanbieter www.strompreis-vergleich.eu oder Gasversorger www.gas-anmelden.de) ist wichtig. Wird dies erreicht, indem ein Entweichen der Wärme verhindert wird, so kann bei diesen neuen Bauten eine Lüftungsanlage nötig sein. Teilweise ist diese Komfortlüftung sogar vorgeschrieben.

    6. Hygrometer nutzen – Im Winter wird eine Luftfeuchte über 40% kritisch. Im Sommer sollten 60% relative Feuchte im Raum nicht überschritten werden.

    7. Türen schließen – Wird in Räumen unterschiedlich stark geheizt, beispielsweise zwischen Wohnraum und Flur, so sind die Türen zu schließen.

    8. Wäsche draußen trocknen – Nasse Wäsche erhöht den Wasseranteil in der Umluft im Raum, sollte sie drinnen getrocknet werden. Ist eine Trocknung an der Sonne nicht möglich, so ist ein regelmäßiger Luftaustausch durchzuführen.

    9. Möbel mit Abstand aufstellen – Der Kontakt zwischen Möbelstücken und kalten Außenwänden ist zu vermeiden. Ein Abstand von 10 cm wird für eine verbesserte Luftzirkulation empfohlen.

    10. Blumenerde kontrollieren – Auch Pflanzen sammeln Wasser im Raum. Oftmals sollten diese nicht zu feucht gehalten werden. Fängt die Erde an zu schimmeln, so ist sie auszuwechseln.

    11. Kalkhaltigen Wandverputz nutzen – Kalk gilt als Baustoff, welcher effektiv gegen Schimmel wirkt. Ist dieser verbaut, hat der Pilz es schwer sich auszubreiten. Gleiches gilt für mineralische Farben.

    12. Aquarien abdecken – Ein Aquarium ist nicht ohne Abdeckung zu betreiben. Dies erhöht ebenfalls den Anteil an Nässe in der Raumluft.

    13. Außendämmung verbessern – Eine gute Außendämmung sorgt dafür, dass die Innenwände weniger auskühlen. Es entstehen geringere Temperaturunterschiede und Schimmel wird unwahrscheinlicher.

    14. Abluftventilatoren nutzen – In Räumen mit einer dauerhaft zu hohen Luftfeuchtigkeit, kann ein Ventilator integriert werden.

    15. Energieeffiziente Fenster einbauen – Der Luftzug und somit die Wärmebrücken werden verringert, wenn sehr dicht geschlossen wird.

    Das Verhindern ist dem Schimmel entfernen immer vorzuziehen. Oftmals handelt es sich jedoch um ein zweischneidiges Schwert. Eine bessere Dämmung und isolierte Rahmen vermeiden Schimmel einerseits. Dadurch dass weniger natürlich gelüftet wird, entsteht aber auch Nährboden. Daher ist das richtige Lüften auch hier essentiell. Wer längere Zeit nicht Zuhause ist, der sollte über einen Komfortlüfter oder Abluftventilator nachdenken.

    Bei einem Neubau sind folgende Vorschriften einzuhalten, um der Bildung von Schimmel keine Chance zu geben:

    - DIN 4108-2: 2001-03 – Mindestwärmeschutz

    - DIN 18195 – Abdichtung gegenüber aufsteigender Bodenfeuchte

    - DIN 4108-3 – Schutz vor Schlagregen

    Wer den Schimmel in der Unterkunft hat, der kann sich diese Tipps zur Vorbeugung merken. Zunächst müssen jedoch Maßnahmen getroffen werden, den Schimmel richtig entfernen zu können.




    10 Tipps und Tricks den Schimmel in Wohnung und Haus zu entfernen!

    Schimmel richtig entfernen Der Schimmel ist gesichtet, jetzt wird ein Schimmelentferner benötigt. Vorab sei aber gesagt, dass das Auffinden des Pilzes nicht gleich mit einer akuten Gefahr für Leib und Leben einhergeht. Die Intensität und die Schimmelart, die Häufigkeit der Nutzung des betroffenen Raumes und deren Abgrenzung zu den Wohnabschnitten sind ebenfalls entscheidend.

    Es handelt sich in jedem Fall um ein hygienisches Problem, welches zu behandeln ist. Die Belastung ist zu reduzieren. Den Schimmel entfernen ist die beste Möglichkeit Erkrankungen auszuschließen und ruhig zu schlafen.

    1. Schimmel entfernen – Eine sofortige Sanierung ist, vielleicht aus Kostengründen, nicht möglich? Eine oberflächliche Reinigung kann übergangsweise für eine Entlastung sorgen. Hierbei ist möglichst wenig Staub aufzuwirbeln. Für die Reinigung empfiehlt sich, je nach Feuchte, 70 bis 80-prozentiger Ethylalkohol (Ethanol). Wird anschließend richtig gelüftet, kann ein Ausbreiten des Pilzes verhindert werden.

    2. Glatte Flächen – Einfacher ist der Schimmel nirgends zu beseitigen, wie auf Glas, Metall oder Keramik. Der Plagegeist kann hier nicht tief eindringen und ist mit einem einfachen Haushaltsreiniger zu säubern. Der verwendete Schwamm sollte anschließend weggeworfen werden.

    3. Entfernbare Materialien – Tapeten und Gipskartonplatten können fachkundig ausgetauscht werden. Schimmel entfernen ist hier möglich, indem der gesamte Nährboden gewechselt wird. Wird nur der Wandbelag beseitigt, so ist zu kontrollieren, ob der Schimmelpilzbefall auch die Fläche dahinter betrifft.

    4. Holzflächen säubern – Schimmel auf Holz kann unterschiedlich tief eindringen. Die Holzbläue ist ein oberflächliches Auftreten, welcher leicht beseitigt werden kann. Ist der Pilz tiefer eingedrungen bleibt ein Abschleifen oder, wenn möglich, eine Entsorgung der Holzbauteile als Maßnahme übrig.

    5. Möbel reinigen – Der beste Schimmelentferner für Möbel ist ebenfalls der Ethylalkohol. Bei glatten Oberflächen, auf Tischen oder Stühle, kann ein einfaches Abwischen ausreichen. Ist der Schimmel in Polstermöbel, wie der Couch oder dem Sessel, eingedrungen, lohnt sich der Aufwand des Entfernens praktisch nie. Auch Teppiche, Vorhänge, weitere Stoffe und Textilien (z.B. Kleidung) können nur selten mit vertretbarer Mühe gerettet werden.

    6. Silikonfugen behandeln – Sind die Fugen nur oberflächlich befallen, so können diese feucht übergewischt werden. Auch hier empfiehlt sich eine anschließende Reinigung mit Alkohol. Rauchen und offenes Feuer sind bei der Arbeit und auch im Anschluss zu vermeiden. Zudem sind nur geringe Mengen Ethylalkohol zu verwenden.

    7. Schutzmaßnahmen ergreifen – Der Schimmel darf nicht mit bloßen Händen berührt werden. Schutzhandschuhe verhindern den direkten Kontakt. Eine Schutzbrille und der Atemschutz sichern Augen und Atemwege. Ohne Mundschutz und ohne Maske ist keineswegs zu arbeiten.

    8. Waschen – Nachdem die Schimmelentfernung abgeschlossen ist, sollte die verwendete Kleidung gereinigt werden. Weiterhin ist eine eigene Körperwaschung, bestenfalls in der Dusche, vorzunehmen.

    9. Hausmittel verwenden – Weitere Mittel zur Entfernung von Schimmel sind Spiritus (Brennspiritus) oder Isopropanol (auch Isopropylalkohol genannt), welche wegen des Alkoholgehalts funktionieren. Sie reinigen, desinfizieren und trocknen die betroffenen Stellen aus. Auch Wasserstoffperoxid (H2O2) oder Chlor werden häufig empfohlen, da es die Zellwände der Pilze zerstört. Bei weißen Fliesenfugen kann auch Natron verwendet werden. Essig und Zitronensäure sind als Hausmittel umstritten.

    10. Fachpersonal beauftragen – Den Schimmel entfernen ist eine essentielle Aufgabe. Wer sich dieser nicht gewachsen fühlt, der wendet sich an einen Fachmann. Die Gesundheit der Familie hat immer Vorrang!

    Alkohol sollte immer mit einem Tuch aufgewischt und niemals gesprüht werden. Es besteht akute Explosionsgefahr. Beim Schimmel entfernen ist es wichtig, niemals trocken zu arbeiten. Ein gründliches Vorgehen versteht sich von selbst. Nach der Abtötung des Schimmels, ist eine Reinigung der umliegenden Fläche nötig. Denn auch ein toter Pilz kann für Krankheiten maßgeblich sein. Entferntes Material und verwendete Reinigungsutensilien sind zusammen in einen Plastikbeutel im Hausmüll zu entsorgen.

    Ein Staubsauger ist bei der Schimmelbeseitigung nur dann zu verwenden, wenn er auf Dichtigkeit nach EN 1822 geprüft wurde. Ansonsten kann der Pilzbefall im ganzen Eigenheim verbreitet werden. Die Stiftung Warentest hat Anfang 2014 gleich 28 Produkte, Chemiekeulen, als Mittel gegen Schimmel getestet. Die Wertung reicht von „gut“ bis „ausreichend“. Das Umweltbundesamt verweist jedoch darauf, dass chemische Mittel nicht nötig und teilweise sogar schädlich sind:

    „Ebenfalls raten wir von der Verwendung chemischer Pilzbekämpfungsmittel (Lösungen mit Fungiziden) im Innenraum ab, da nicht auszuschließen ist, dass diese Wirkstoffe über eine lange Zeit in den Innenräumen verbleiben und die Gesundheit der Bewohner gefährden.“

    Auch Essig wird vom Umweltbundesamt nicht empfohlen, da es in Verbindung mit Baustoffen, wie Kalk, neutralisiert werden kann. Soll dennoch ein entsprechendes Produkt erworben werden, empfiehlt sich eine Beratung im Baumarkt (z.B. Obi oder Hornbach). Wer das Schimmel entfernen in Haus, Garten oder sonstiger Umwelt sehen möchte, der kann auf YouTube ein entsprechendes Video anschauen.

    Achtung: Beim Überstreichen ist Fachkenntnis erforderlich. Wird normale Farbe verwendet, kann sich der Pilz unbemerkt weiter ausbreiten.




    Was tun wenn der Schimmel nicht beseitigt werden kann?

    Der Schimmel ist eine große Belastung. Dies gilt für das Eigenheim, ebenso wie für die Mietwohnung. Den Schimmel entfernen und in Ruhe weiterleben ist das Ziel der Anwohner. Beim Mieter und Eigentümer gibt es jedoch Unterschiede zu beachten.

    Auszug wegen Schimmel

    Eigentümer und Schimmel – Letzter Ausweg Auszug?

    Der Eigenheimbesitzer muss sich um die Schimmelentfernung selber kümmern. Ob die Arbeit eigenständig in Angriff genommen oder eine professionelle Lösung beauftragt wird, ist schlussendlich eine Frage des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten. Es ist rechtzeitig zu handeln. Bei falscher Behandlung breitet sich der Schimmel immer weiter aus.

    Zunächst die gute Nachricht. Die Schimmelentfernung ist in den meisten Fällen möglich. Wie hoch die Kosten der Sanierung und Renovierung schlussendlich sind, ist die Frage. Zudem bleibt die ersten Wochen, Monate und Jahre ein ungutes Gefühl zurück, ob der Pilz nicht wiederkehrt. Grundsätzlich muss es das Ziel sein, den Schimmel dauerhaft entfernen zu wollen. Dazu sind auch unsere Tipps und Ratschläge zur Prävention zu beachten.

    Ein Auszug steht nur selten zur Debatte. Wenn die Preise einer Sanierung den Wert des Gebäudes übersteigen oder die notwendigen Finanzen nicht vorhanden sind, so ist der Umzug in eine Mietwohnung zu diskutieren. Fällt die Entscheidung zugunsten des Ortswechsels aus, kann auf www.umzug-checkliste.org das optimale Vorgehen eingesehen werden.

    Mieter und Schimmel – Rechte und Pflichten!

    Ein Schimmelpilzbefall innerhalb der Mietwohnung stellt einen akuten Mietmangel dar. Es stellt sich die Frage wer für das Schimmelentfernen verantwortlich ist. Mieter oder Vermieter? Ein Gericht ist hier die letzte Instanz, welche eine Entscheidung trifft. Denn der Mieter besteht auf eine Kostenübernahme des Vermieters. Dieser wiederum verweist auf unsachgemäßes Lüften und schlechte Hygiene in der Wohnung, welche vom Mieter ausgeht. Die Schuldfrage ist nur selten eindeutig zu klären.

    Der Mieter wird zunächst die Miete mindern oder unter Vorbehalt zahlen, bis das Schimmel entfernen abgeschlossen ist. Das Gericht wird einen Sachverständigen beauftragen, welcher die Frage der Schuld klärt. Gebäudemängel fallen hierbei zu Lasten des Eigentümers. Der Mieter ist für selbstverschuldete Überschwemmungen (Havarie), sowie für falsches Durchlüften und Heizen verantwortlich. Der Sachverständige klärt weiterhin, ob der Mieter seine Obhutspflichten verletzt hat.

    Häufig wird die Schuld geteilt. Eine Kombination von baulichen Mängeln und falschen Nutzungsverhalten hat den Schimmelschaden verursacht. Weitere Informationen zum Mietrecht kann bei Rechtsklarheit eingesehen werden.

    Im Interesse aller Beteiligten, insbesondere wenn Kinder betroffen sind, sollte eine schnelle und gesunde Lösung gefunden werden. Auch ein vorübergehender Auszug ist zu überlegen, solange das Schimmel entfernen diskutiert oder durchgeführt wird.




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